Wie die Idee zu Hilf Mahl! entstand

 


Nachdem es seit mehreren Jahren in England eine Stiftung namens „streetsmart“ gibt, die mit Hilfe von guten Restaurants in London Spenden für Obdachlose sammelt, beschlossen ein Hamburger Ehepaar und zwei Münchnerinnen, vergleichbare Aktionen in ihren Städten aufzubauen. Und nach diesem Vorbild sind im Jahr 2018 auch Initiativen in Bremen und Düsseldorf gestartet.

 

Da das englische Wort „smart“ in Deutschland von vielen Menschen unterschiedlich gedeutet wird, bekam die Aktion einen anderen Namen und man nannte das Projekt „Hilf Mahl!“.

 

Hilf Mahl! basiert auf der Überlegung, dass derjenige Gast, der in einem guten Restaurant bei einem guten Essen sitzt, gerne auch bereit ist, einen Obolus für einen guten Zweck zu leisten.

 

Aus diesem Anlass findet der Gast in einigen ausgewählten gastronomischen Betrieben ein Klappkärtchen auf seinem Tisch. Das Klappkärtchen informiert den Gast über Hilf Mahl! und erklärt, dass auf seiner Rechnung der Betrag von 1€ als Spende hinzugefügt wird, die zu 100 % den Obdachlosen der Stadt zu Gute kämen. Eine sehr spannende und ungewöhnliche Spenden-Aktion, wie die Initiatoren fanden.

 

Da diese Aktion nur in den Wintermonaten stattfindet, ist dem Gast eine solche Maßnahme zumeist einsehbar, so dass er bereit ist, diesen Betrag zu leisten und manchmal sogar zu erhöhen.

 

Hilf Mahl! verwendet keine dieser Einnahmen für die Betriebskosten des Projekts, da diese durch andere Spenden finanziert werden.


Hilf Mahl! freut sich darüber, den Bühnen- und Filmschauspieler Ulrich Tukur als Schirmherren für das Projekt gewonnen zu haben. Er ist mit seinem Namen und einigen Worten auf dem Klappkärtchen vertreten, welches jeder Gast auf seinem Tisch vorfindet, und wirbt dadurch auf sympathische Art und Weise für die Aktion.


Hannelore Rau & Dr. Thomas Meyer