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Unterstützt werden ausschließlich vertrauenswürdige Organisationen, die sich um die Belange von Obdachlosen in Düsseldorf kümmern: Im Winter Kleidung und Essen verteilen (Gutenachtbus); medizinische Hilfe anbieten (Arztmobil für Obdachlose); obdachlosen Schwangeren bzw. Müttern mit Kindern helfen, eine Unterkunft zu finden (Ariadne und Die Kleine Ariadne); Obdachlosen helfen, dauerhaft in einer Wohnung untergebracht zu werden (Housing First) und nicht zuletzt Obdachlose und Bedürftige mit Essen versorgen (Düsseldorfer Tafel).


Ihre Spenden sollen dazu beitragen, dass Obdachlose und Wohnungslose einen würdevollen Weg zurück in ein geregeltes Leben finden. Die im Folgenden genannten Organisationen werden von uns unterstützt:


gutenachtbus für Obdachlose
Mit Hilfe von privaten Spenden richteten vision:teilen und fiftyfifty einen Mercedes-Sprinter als mobiles Ess- und Sprechzimmer, aber auch als Personentransporter in Notfällen ein.


Der Bus wird ganzjährig eingesetzt und unter der Leitung eines Sozialarbeiters von Ehrenamtlichen begleitet, die die Nöte der Obdachlosen auf der Straße kennen. Mit diesem niederschwelligen Hilfsangebot wird den zumeist ausgegrenzten Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihre Ehre und Selbstachtung wiedergeben, die sie häufig verloren haben. Sie verdienen es, auch um Mitternacht noch jemanden zu erreichen, an den sie sich wenden können, ohne mit Blick auf die späte Stunde zurückgewiesen zu werden.
Damit erweist sich der gutenachtbus als wichtiges, zuweilen  lebensrettendes Hilfsmittel für Menschen auf der Straße, die besonders im Winter nicht mehr weiter wissen und aus eigener Kraft auch nicht mehr weiter können.
www.gutenachtbus.org


Arztmobil für Wohnungslose und Obdachlose in Düsseldorf
Im Arztmobil des Vereins "Medizinische Hilfe für Wohnungslose", das vor der Diakonie-Tagesstätte "Shelter" in der Düsseldorfer Altstadt hält, erhalten Obdachlose gezielt und möglichst frühzeitig medizinische Versorgung. „Das ist wichtig, denn bleiben Krankheiten unbehandelt, können sie chronisch werden", sagt Allgemeinmedizinerin Jutta Austermann. Sie betreut die Wohnungslosen im Arztmobil. Die Mitarbeiter des Arztmobils behandeln die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Versicherungsstatus.

https://www.diakonie-duesseldorf.de/diakonie/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/article/arztmobil-fuer-wohnungslose-menschen-macht-station-am-shelter/


Ariadne und Die Kleine Ariadne - Notaufnahme für Frauen
Rund 25 % der obdachlosen Menschen sind weiblich. Gerade das Leben auf der Straße ist für Frauen besonders schwierig, und es gibt nur wenige frauenspezifische Angebote in der Stadt. Frauen nutzen im Gegensatz zu Männern weniger das Angebot der gemischten Unterbringung. Sie machen „Platte“ oder finden Zuflucht bei „Schlafplatzgebern“.


Das Angebot von Ariadne: „Wenn Sie jetzt in Not sind, können Sie nicht auf später warten. Deshalb sind die Türen unserer Frauennotaufnahme immer für Sie offen, jeden Tag, 24 Stunden lang. Wenn Sie über 18 sind und kein Dach über dem Kopf haben, können Sie einfach kommen. Zusammen mit den Mitarbeiterinnen der Stadt helfen wir Ihnen, eine neue Unterkunft zu finden - und neue Perspektiven.


In unseren möblierten Doppelzimmern mit Bad, Kompaktküche und den wichtigsten Utensilien können Sie sich selbst versorgen. Natürlich gibt es in Notfällen bei uns auch etwas zu essen. Aber die Verantwortung für Ihre Verpflegung liegt in Ihren Händen. Auch für die Sauberkeit in Ihrem Zimmer. Schließlich brauchen Sie kein Hotel. Deshalb wollen wir Ihnen in ein selbstständiges Leben helfen.


https://www.diakonie-duesseldorf.de/arbeit-soziales/wohnungslose-arme/wohnen-mit-hilfe/notaufnahme-fuer-frauen/


fiftyfifty
Lesen gehört zum Leben. Das legt in der deutschen Sprache schon der Wortlaut nahe. Wie existenziell beide Begriffe miteinander verbunden sind, beweist der Erfolg der Zeitschrift fiftyfifty. „Lesen Sie mich von der Straße auf." Ein handgeschriebener Satz auf einem alten Pappschild. Das witzige Wortspiel ist kein billiger Gag, es handelt sich um einen eindringlichen Appell! Die Schlagzeile der Kampagne propagiert das Programm, für das jedes Heft steht. Monat für Monat informiert fiftyfifty engagiert und kritisch über menschliche Not.


Die Idee des Straßenmagazins basiert auf barer Münze: fiftyfifty schafft im doppelten Sinn des Wortes echten Mehrwert. Der Name ist Programm. Dieses Medium ist seine Botschaft. Schon mit dem Kauf der Zeitschrift tut man Gutes. Die eine Hälfte des Preises finanziert die Produktion des Heftes, die andere Hälfte geht direkt an den Verkäufer. Im Grunde genommen sind alle Verkäufer von fiftyfifty Kleinunternehmer. Sie bekommen tatsächlich nichts geschenkt. Indem sie jedes einzelne Heft auf eigenes Risiko einkaufen, lernen sie, in ihr eigenes Schicksal zu investieren. Mit ihren Verkaufserlösen verfügen sie oft erstmals wieder über ein eigenes Einkommen.


Nicht weniger wichtig als das finanzielle ist das moralische Kapital, das Menschen ohne feste Bleibe mit dem Verkauf von fiftyfifty erwirtschaften. Was sie vor allem verdienen ist Respekt. Indem sie die Arbeit als Verkäufer aufnehmen, übernehmen sie Verantwortung für ihre Zukunft. Die regelmäßige Tätigkeit strukturiert ihren Tag und gibt ihrem Leben neuen Sinn. Der Mut, sich auf die Straße zu stellen und einfach wildfremde Menschen anzusprechen, kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Die persönliche Not öffentlich zu machen, ohne zu betteln, erfordert Selbstbewusstsein – und fordert mehr als Mitleid.


Projekte:
Housing-First-Fonds: Das Projekt versetzt Organisationen der Wohnungslosenhilfe aus ganz NRW in die Lage, den in Deutschland noch wenig verbreiteten, aber sehr vielversprechenden Housing First-Ansatz selbst umzusetzen. Finanziell ausgestattet wird der Fonds durch den Verkauf von Kunst: Gerhard Richter spendete dem Projekt eine eigene Edition, deren Verkaufserlöse direkt in den Fonds fließen.
https://www.housingfirstfonds.de/


Die mobile Tierarztpraxis -- Underdog - Erste Hilfe für arme Hunde: Hunde sind oft die besten Freunde von Obdachlosen:  Treue Begleiter, wenn Menschen sich abgewendet haben, Wärme in der Nacht bei Minustemperaturen auf der Platte. Die fiftyfifty-Tierhilfe „underdog“ hilft mit einer rollenden Tierarztpraxis.
https://www.fiftyfifty-galerie.de/projekte/


Straßenleben - Die alternative Stadtführung: Wie fühlt es sich an, draußen zu schlafen? Unter der Brücke, auf dem Asphalt? Was bedeutet es, drogensüchtig zu sein? Wo bekommen Obdachlose Essen, Kleidung oder ein warmes Bett? Wo finden sie einen Anwalt, der ihnen hilft, wenn sie vertrieben oder diskriminiert werden? Diese Fragen beantworten fiftyfifty-Verkäufer*innen bei ihren alternativen Stadtführungen.
www.strassenleben.org


Düsseldorfer Tafel e.V.

In Düsseldorf werden jeden Tag frische Lebensmittel entsorgt, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. Die Grundidee der Tafel ist daher simpel: Die Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel, um einkommensschwachen Familien kostenlos eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu ermöglichen. Dafür arbeitet die Tafel mit Handel und Herstellern zusammen, die ihre nicht mehr verkäuflichen, aber qualitativ einwandfreien Waren zur Verfügung stellen.
www.duesseldorfer-tafel.de